Tweets – nur ein weiterer iPhone Twitter Client?
Last Updated on Monday, 29 March 2010 12:24 Written by MobilPresse Monday, 29 March 2010 12:24
Es dürfte kaum ein Gerät geben, auf dem es mehr Twitter Apps gibt, als für das iPhone. Neben den bekanntesten wie Tweetie und Echofon finden sich zahlreiche kostenlose, aber auch kostenpflichtige in den Tiefen des AppStore. Die meisten sind, nüchtern betrachtet, Schrott, also hat es schon seine Berechtigung, dass es auch bezahlte Programme gibt. Seit dem 20. März gibt es nun auch Tweets – Twitter for the rest of us und es macht einen verdammt guten Eindruck. Hier nun einige Details dazu und ein 4-minütiges Video, das den Umgang mit Tweets anreisst, um eine komplette Führung durch die App zu zeigen würde man locker das doppelte benötigen. Natürlich hat die App noch einige Schwachstellen, aber ich denke, die werden sehr bald weg sein.
Auf dem Startbildschirm sind standardmässig 8 Icons verteilt: Home Timeline, Public Timeline, DMs, Mentions, Profile, Trends, Nearby und Suche. Folgt man eigenen Listen, werden diese ebenfalls als Icons abgebildet. Reicht der erste Bildschirm nicht aus wird ein zweiter generiert, den man durch zur Seite schieben (wie im iPhone Menü) erreicht. Das beste, die Icons sind verschiebbar. Möchte ich zum Beispiel meine Lieblingslisten alle auf dem Startbildschirm haben, geht das genauso wie wenn ich nur ein Icon auf meiner Startseite haben möchte. Ausserdem kann man durch Löschen der Listen Icons direkt von einer Liste “unsubscriben”. Alles andere funktioniert, wie man es erwartet.
Zu den Einstellungen. Man hat sehr viele Möglichkeiten, die Einstellungen seinen Vorlieben anzupassen. Das ganze fängt bei der Wahl der Schriftgröße an. Bei kleinster Einstellung sieht man ca. 4-5 Tweets auf einem Bildschirm, bei größter gerade mal 2, aber dafür kann die dann auch ein fast blinder lesen.
Der nächste Punkt ist der Retweet Stil. Nach der offiziellen Einführung des Retweets, die leider nicht der ursprünglich von den Usern entwickelten Variante entsprach, mussten sich die App Designer was einfallen lassen. Auch hier ist es möglich sich auszusuchen, ob man “klassisch” (also mit Kommentar, als eigenen Tweet) oder “offiziell” retweeten möchte. Schade ist, dass man hier nicht von Fall zu Fall entscheiden kann, wie es bei Echofon der Fall ist.
Der Einstellungspunkt Name Display ist offensichtlich, entweder lasse ich die Nutzernamen anzeigen oder das was im Namensfeld ausgefüllt wurde.
“Avatar Touch opens” bietet viele Optionen, was geschehen soll, wenn man auf das Avatar eines anderen Users tippt. So kann man sich aussuchen, ob man seine Timeline, sein Profil, seine Follower, seine Followings, seine Antworten (die ihm gegeben wurden), seine Favoriten oder seine Listen sehen möchte. Leider ist das auch hier eine Voreinstellung. Eine Auswahl bei langem touch wäre meines Erachtens nach sinnvoller.
Die Funktion “Open to launcher” bewirkt bei Aktivierung, das man immer auf den Homescreen kommt, wenn man die App startet. Deaktiviert kommt man bei einem Neustart dorthin wo man das Programm verlassen hat.
Auch “Screen Rotation” kann man einstellen. Es gibt die Optionen “immer”, “niemals” und “nur Web und Verfassen”. Immer stimmt in diesem Fall nicht ganz. Zwar werden Timelines, Profile und alles andere im Querformat angezeigt, wenn man das iPhone dreht, aber gerade der wichtige Homescreen bleibt im Portraitmodus. Ob das ein Bug ist weiss ich nicht, aber es ist auf jeden Fall schade.
Autoload Replies kann man ein- und ausschalten. Verstehe den Sinn zwar nicht ganz, aber die Option ist vorhanden. Save Photos kann auch aktiviert und deaktiviert werden, das heisst, wenn ich beim tweet erstellen ein Photo aufnehme anstatt eines aus meinem Album zu wählen, wird dieses automatisch ins Photoalbum gespeichert.
Die zwei unscheinbaren Theme Optionen sind einfach nur cool. Erstens gibt es ein schwarzes Theme (welches bei meinem Lieblingsclient Echofon rausgenommen wurde) und zweitens kann man die themes auch noch zeitabhängig steuern. Möchte man tagsüber ein helles und nachts ein dunkles, gibt man einfach die Zeit ein, von wann bis wann Nacht ist und fertig.
Die nächsten Einstellungen beschäftigen sich mit externen Services, man kann seine Accountdaten für Instapaper und ReadItLater eingeben, um Links zu sammeln. Bei der Wahl des Image Hosts stehen Twitpic und yFrog zur Verfügung. Auch der Url Shortener kann gewählt werden, man hat die Wahl zwischen Trim.ly, U.nu, Kl.am, Is.gd und Idek.net. Warum hier kein bit.ly zu finden ist (am besten noch mit Accountverknüpfung) ist ein Rätsel, bleibt zu hoffen, dass das noch in einer neueren Version mit eingebaut wird.
Die letzten beiden Punkte sind nicht wirklich Einstellungen. Zum einen gibt es eine Anleitung über die Funktionen von Tweets, zum anderen kann man eine Supportanfrage an die Entwickler stellen.
In der Timeline selbst fällt die Navigations sehr leicht aus. Beim antippen eines Profilbilds kommt man dorthin, wo man es vorher in den Einstellungen festgelegt hat, bei längerem Druck kann man den User followen/unfollowen, das Profil aufrufen oder eine DM schicken. Links öffnen sich im internen Browser. Ein kleiner Haken bei Twitpic Links ist, dass man auf die Twitpic Homepage kommt und nicht, wie bei anderen Clients, das Bild heruntergeladen wird. Tippt man auf einen Tweet mit Reply länger, sieht man zusätzlich den Ursprungstweet. Das ist sehr praktisch, besser wäre jedoch, wenn man die ganze Konversation sehen würde (bei mehreren Antworten). Tippt man kurz auf einen Tweet, bekommt man die Optionen Email, Favorite, Translate, Retweet und Reply angezeigt. Das ist sehr schön gemacht, zumal alles direkt in der Timeline bleibt.
Beim Verfassen von Tweets hat man die Optionen Shrink tweet, Add Photo, Shrink urls, @dd user. Shrink Tweet verkürzt den eingegebenen Tweet, indem es Buchstaben weglässt (zum Beispiel im englischen anstatt “this” “ths”). Fragwürdige Funktion, aber sie ist nunmal da. Die anderen drei sind selbsterklärend.
Bevor nun noch das Video kommt, ein kleines Fazit: Tweets ist ein sehr durchdachter Twitterclient mit noch kleinen Schwächen, die aber leicht zu beseitigen sein dürften. Die Bedienung und die Menüeffekte sind super, die Features ausreichend, um mit den “Großen” mithalten zu können. Ich werde Tweets noch einige Tage benutzen und dann wohl, so wie es momentan aussieht, echofon den Rücken kehren. Der Preis von € 2,39 ist durchaus gerechtfertigt. Definitiv ist Tweets nicht nur ein weiterer Twitter Client, sondern ganz klar eine Alternative zu Tweetie und Co.
Poken Gewinnspiel – oder Poken? Was ist das?
Last Updated on Tuesday, 26 May 2009 09:55 Written by MobilPresse Saturday, 23 May 2009 11:55
Das Gewinnspiel ist vorbei. Der Gewinner wird am Mittwoch, 27.05.09 bekannt gegeben. Kommentare sind geschlossen und Twitter tweets werden ab 26.05.09 22:00 Uhr deutscher Zeit nicht mehr gewertet. Danke fürs mitmachen. Es war mit Sicherheit nicht das letzte Gewinnspiel.

Die meisten Social Networker werden sie wohl kennen, diese kleinen, putzigen Wesen, die eine Mischung aus Schlüsselanhänger und USB-Stick sind. Für alle Neulinge erkläre ich es kurz. Poken haben eine große vierfingrige Hand, ausgestattet mit einem RFID Chip, dem Herz des Poken. Poken sind die Visitenkarte des Web 2.0, das Bindeglied zwischen Onlineleben und der grausamen Realität. Das legendäre High-5 der 80er Jahre wird zum High-4 der Networking Community.
Doch was kann ein Poken nun eigentlich? Informationen austauschen. Punkt. Aber nicht einfach irgendwelche Informationen, und auch nicht einfach austauschen. Wenn schon, dann pokenstyle. Zur Inbetriebnahme eines Poken muss man dem armen Kerl erst einmal einen Arm (und das obwohl er eh nur einen hat) rausreissen. Keine Angst, er wird es nicht spüren. Dann noch kurz den Papierstreifen entfernen, um eine erste Versorgung mit Strom zu gewährleisten. Das rote Blinken, welches nun folgt ist kein virtuelles Blut, nein, vielmehr ist es die Bestätigung, dass der kleine Mann nun betriebsbereit ist. Also ab mit ihm in eine freie USB-Buchse. Abhängig von Euren Pc-Einstellungen öffnet sich nun direkt die Poken Internetseite, oder ihr wählt entsprechend das Laufwerk aus und klickt die HTML Datei an.
Learn MoreTwitterthema.de – so simpel und doch so gut
Last Updated on Wednesday, 13 May 2009 11:20 Written by MobilPresse Wednesday, 13 May 2009 11:18
Twitterthema.de öffnet seine Pforten. Und Ihr seid mittendrin statt nur dabei. Ein Thema, zwei Meinungen, Euer Kommentar. So sieht es aus auf Twitterthema.de. Jeden Tag twittern Tausende von Menschen über ein Thema, ein Thema das offensichtlich beschäftigt. Und genau zu diesem Thema sollt Ihr Eure Meinung kundtun. Ihr könnt dies direkt über Twitter.com, indem Ihr den Hashtag des Tages und ein + oder – anhängt. Eine Registrierungsmöglichkeit direkt auf der Seite ist geplant.