iPad (und alle anderen) Jailbreak “Spirit” veröffentlicht
Last Updated on Monday, 3 May 2010 08:25 Written by MobilPresse Monday, 3 May 2010 08:25
Es gab einige Gerüchte um neue Jailbreaks. Geohot zeigte ein Video mit einem untethered gejailbreakten iPod Touch 3G, man sah Bilder mit Cydia auf dem iPad und immer wieder hiess es, diese oder jene Gruppe steht kurz vor einem Release. Dann wurde gemunkelt, dass gewartet wird bis das iPhone OS 4.0 veröffentlicht ist oder zumindest bis die ersten iPads mit 3G verkauft wurden. Nun gibt es aber “Spirit”, ein All-in-One Tool für PC und MAC, dass ales jailbreaked was Firmware 3.1.2, 3.1.3, oder 3.2 aufgespielt hat. iPad Nutzer sollten dennoch vorsichtig sein, da noch nicht alle Programme in Cydia angepasst sind (so zerschiesst z:B. SBSettings einiges und das iPad muss über iTunes zurückgesetzt werden).
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Was ist Spirit?
- Spirit ist ein untethered jailbreak für iPad, iPhone und iPod touch mit neuesten Firmwares.
- Spirit ist KEIN Unlock.
- Wenn man momentan einen tethered jailbreak verwendet, muss man das iphone vorher mit iTunes zurücksetzen, um Spirit zu benutzen. Kein Upgrade durchführen, wenn man einen Unlock benutzt (iPhone 3G/3GS).
Vorraussetzungen
- Irgendein iPad, iPhone, oder iPod touch mit Firmware 3.1.2, 3.1.3, oder 3.2.
- Ein aktiviertes Gerät: eines das nicht den “Mit iTunes verbinden” oder “Notruf” Bildschirm anzeigt.
- Irgendeine Version von iTunes 9 (auch 9.1.1).
- Ein Backup mit iTunes wird vor dem Jailbreak empfohlen.
- Troubleshooting: Wenn man den Fehler Code c0000005 bekommt, shceint eine Einstellung zu Windows 95/98 Kompatibilität Spirit zum laufen zu bringen.
- Der Spirit Source Code wird nach einem Update veröffentlicht.
- Danke an BigBoss, chpwn, chronic, MuscleNerd, OPK, planetbeing, pod2g, posixninja, saurik, westbaer, und alle anderen für verschiedenste Dinge.
Anmerkung: Auf dem iPad ist das alles noch beta. Einige Pakete in Cydia, die nicht für das iPad gemacht sind, können das System durcheinander bringen und man muss das gerät zurücksetzen. Sei vorsichtig.
Andere Dinge
Download Spirit für Windows
Download Spirit für MAC OS X
Link to Developer Site
AppStore Exploit veröffentlicht – alles kostenlos herunterladen
Last Updated on Friday, 2 April 2010 12:15 Written by MobilPresse Thursday, 1 April 2010 08:16
April, April! Ich hoffe Ihr seid nicht zu enttäuscht!
Du magst Dein iPhone oder Deinen iPod Touch? Du magst den AppStore und die unzähligen Programme? Bezahlte Programme? Es ist zu teuer alle auszuprobieren? Kein problem, auch dafür gibt es eine App. Nicht wirklich eine App, mehr eine Anleitung, wie man alles im AppStore kostenlos bekommt. Direkt auf das iDevice, ohne illegal tätig zu sein. Eine kalifornische Hackergruppe, bekannt (oder auch nicht bis jetzt) als RIPLA, hat einen Weg gefunden, den iTunes Account Login beim herunterladen zu umgehen. Es funktioniert auf JEDEM iDevice, es muss nicht gejailbreaked oder sonst irgendwie modifiziert sein.
Die Originalbeschreibung ist ziemlich lang, aber da die Group Credits und die technische Beschreibung intakt bleiben sollen, könnt Ihr hier die Original PDF herunterladen.
Freut Euch, das ist die größte Neuigkeit seit der Ankündigung des iPhones.
Learn MoreTweets – nur ein weiterer iPhone Twitter Client?
Last Updated on Monday, 29 March 2010 12:24 Written by MobilPresse Monday, 29 March 2010 12:24
Es dürfte kaum ein Gerät geben, auf dem es mehr Twitter Apps gibt, als für das iPhone. Neben den bekanntesten wie Tweetie und Echofon finden sich zahlreiche kostenlose, aber auch kostenpflichtige in den Tiefen des AppStore. Die meisten sind, nüchtern betrachtet, Schrott, also hat es schon seine Berechtigung, dass es auch bezahlte Programme gibt. Seit dem 20. März gibt es nun auch Tweets – Twitter for the rest of us und es macht einen verdammt guten Eindruck. Hier nun einige Details dazu und ein 4-minütiges Video, das den Umgang mit Tweets anreisst, um eine komplette Führung durch die App zu zeigen würde man locker das doppelte benötigen. Natürlich hat die App noch einige Schwachstellen, aber ich denke, die werden sehr bald weg sein.
Auf dem Startbildschirm sind standardmässig 8 Icons verteilt: Home Timeline, Public Timeline, DMs, Mentions, Profile, Trends, Nearby und Suche. Folgt man eigenen Listen, werden diese ebenfalls als Icons abgebildet. Reicht der erste Bildschirm nicht aus wird ein zweiter generiert, den man durch zur Seite schieben (wie im iPhone Menü) erreicht. Das beste, die Icons sind verschiebbar. Möchte ich zum Beispiel meine Lieblingslisten alle auf dem Startbildschirm haben, geht das genauso wie wenn ich nur ein Icon auf meiner Startseite haben möchte. Ausserdem kann man durch Löschen der Listen Icons direkt von einer Liste “unsubscriben”. Alles andere funktioniert, wie man es erwartet.
Zu den Einstellungen. Man hat sehr viele Möglichkeiten, die Einstellungen seinen Vorlieben anzupassen. Das ganze fängt bei der Wahl der Schriftgröße an. Bei kleinster Einstellung sieht man ca. 4-5 Tweets auf einem Bildschirm, bei größter gerade mal 2, aber dafür kann die dann auch ein fast blinder lesen.
Der nächste Punkt ist der Retweet Stil. Nach der offiziellen Einführung des Retweets, die leider nicht der ursprünglich von den Usern entwickelten Variante entsprach, mussten sich die App Designer was einfallen lassen. Auch hier ist es möglich sich auszusuchen, ob man “klassisch” (also mit Kommentar, als eigenen Tweet) oder “offiziell” retweeten möchte. Schade ist, dass man hier nicht von Fall zu Fall entscheiden kann, wie es bei Echofon der Fall ist.
Der Einstellungspunkt Name Display ist offensichtlich, entweder lasse ich die Nutzernamen anzeigen oder das was im Namensfeld ausgefüllt wurde.
“Avatar Touch opens” bietet viele Optionen, was geschehen soll, wenn man auf das Avatar eines anderen Users tippt. So kann man sich aussuchen, ob man seine Timeline, sein Profil, seine Follower, seine Followings, seine Antworten (die ihm gegeben wurden), seine Favoriten oder seine Listen sehen möchte. Leider ist das auch hier eine Voreinstellung. Eine Auswahl bei langem touch wäre meines Erachtens nach sinnvoller.
Die Funktion “Open to launcher” bewirkt bei Aktivierung, das man immer auf den Homescreen kommt, wenn man die App startet. Deaktiviert kommt man bei einem Neustart dorthin wo man das Programm verlassen hat.
Auch “Screen Rotation” kann man einstellen. Es gibt die Optionen “immer”, “niemals” und “nur Web und Verfassen”. Immer stimmt in diesem Fall nicht ganz. Zwar werden Timelines, Profile und alles andere im Querformat angezeigt, wenn man das iPhone dreht, aber gerade der wichtige Homescreen bleibt im Portraitmodus. Ob das ein Bug ist weiss ich nicht, aber es ist auf jeden Fall schade.
Autoload Replies kann man ein- und ausschalten. Verstehe den Sinn zwar nicht ganz, aber die Option ist vorhanden. Save Photos kann auch aktiviert und deaktiviert werden, das heisst, wenn ich beim tweet erstellen ein Photo aufnehme anstatt eines aus meinem Album zu wählen, wird dieses automatisch ins Photoalbum gespeichert.
Die zwei unscheinbaren Theme Optionen sind einfach nur cool. Erstens gibt es ein schwarzes Theme (welches bei meinem Lieblingsclient Echofon rausgenommen wurde) und zweitens kann man die themes auch noch zeitabhängig steuern. Möchte man tagsüber ein helles und nachts ein dunkles, gibt man einfach die Zeit ein, von wann bis wann Nacht ist und fertig.
Die nächsten Einstellungen beschäftigen sich mit externen Services, man kann seine Accountdaten für Instapaper und ReadItLater eingeben, um Links zu sammeln. Bei der Wahl des Image Hosts stehen Twitpic und yFrog zur Verfügung. Auch der Url Shortener kann gewählt werden, man hat die Wahl zwischen Trim.ly, U.nu, Kl.am, Is.gd und Idek.net. Warum hier kein bit.ly zu finden ist (am besten noch mit Accountverknüpfung) ist ein Rätsel, bleibt zu hoffen, dass das noch in einer neueren Version mit eingebaut wird.
Die letzten beiden Punkte sind nicht wirklich Einstellungen. Zum einen gibt es eine Anleitung über die Funktionen von Tweets, zum anderen kann man eine Supportanfrage an die Entwickler stellen.
In der Timeline selbst fällt die Navigations sehr leicht aus. Beim antippen eines Profilbilds kommt man dorthin, wo man es vorher in den Einstellungen festgelegt hat, bei längerem Druck kann man den User followen/unfollowen, das Profil aufrufen oder eine DM schicken. Links öffnen sich im internen Browser. Ein kleiner Haken bei Twitpic Links ist, dass man auf die Twitpic Homepage kommt und nicht, wie bei anderen Clients, das Bild heruntergeladen wird. Tippt man auf einen Tweet mit Reply länger, sieht man zusätzlich den Ursprungstweet. Das ist sehr praktisch, besser wäre jedoch, wenn man die ganze Konversation sehen würde (bei mehreren Antworten). Tippt man kurz auf einen Tweet, bekommt man die Optionen Email, Favorite, Translate, Retweet und Reply angezeigt. Das ist sehr schön gemacht, zumal alles direkt in der Timeline bleibt.
Beim Verfassen von Tweets hat man die Optionen Shrink tweet, Add Photo, Shrink urls, @dd user. Shrink Tweet verkürzt den eingegebenen Tweet, indem es Buchstaben weglässt (zum Beispiel im englischen anstatt “this” “ths”). Fragwürdige Funktion, aber sie ist nunmal da. Die anderen drei sind selbsterklärend.
Bevor nun noch das Video kommt, ein kleines Fazit: Tweets ist ein sehr durchdachter Twitterclient mit noch kleinen Schwächen, die aber leicht zu beseitigen sein dürften. Die Bedienung und die Menüeffekte sind super, die Features ausreichend, um mit den “Großen” mithalten zu können. Ich werde Tweets noch einige Tage benutzen und dann wohl, so wie es momentan aussieht, echofon den Rücken kehren. Der Preis von € 2,39 ist durchaus gerechtfertigt. Definitiv ist Tweets nicht nur ein weiterer Twitter Client, sondern ganz klar eine Alternative zu Tweetie und Co.