Mobile City Walk 2010 – so macht man mit

Last Updated on Tuesday, 13 April 2010 12:59 Written by MobilPresse Tuesday, 13 April 2010 12:59

Am 12.06.2010 findet der erste deutsche Mobile City Walk statt. Zusammen mit DOCMA, Kodak, Hotwire PR, Shortcut-to-Brilliant.com, Video2Brain und Hilf-dir-selbst.ch, lädt Addison-Wesley zu diesem Social-Foto-Event ein. Ziel des Ganzen ist es, einen spassigen Tag mit jeder Menge Fotos zu verbringen und Gleichgesinnte kennenzulernen. Mitmachen kann jeder, der ein Fotohandy hat und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Als Organisator des Mobile City Walk Chemnitz würde ich mich natürlich freuen, wenn wir reichlich Teilnehmer zusammen bekämen. Die genaue Route wird in der Flickr Gruppe MCW Chemnitz ca. Mitte Mai bekanntgegeben. Wenn Ihr irgendwelche Fragen zur Teilnahme habt, hinterlasst einen Kommentar oder schreibt auf Facebook.

Beschrieben ist das ganze im Addison-Wesley Blog, deshalb mache ich mir nicht die Mühe, das alles nocheinmal umzuformulieren:

Wie  läuft ein Mobile Photo Walk ab?

Beim „Mobile City Walk“ durchstreifen Fotografen, vom Hobby- bis zum Profi-Fotografen, gemeinsam für 1 bis 2 Stunden eine Stadt auf der Jagd nach Motiven.
Und da es ein Social Event ist, sollten die verwendeten Kameras Teil eines MOBILEN Gerätes sein (iPhone, Smartphone) und die aufgenommenen Fotos quasi live während des Walk auf Flickr, Twitter und Facebook sowie in Blogs gezeigt werden können.

Der Zielort des jeweiligen Walks ist in der Regel ein Restaurant, Cafe oder Biergarten, in dem sich dann alle Fotografen noch einmal zusammen hinsetzen und Bilder vergleichen, austauschen, sich gegenseitig Tipps geben und mehr. Je mehr Personen am Mobile City Walk teilnehmen, um so größer ist der Spaß!

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können alle Personen über 18 Jahre, die Spaß am Fotografieren haben und gerne gemeinsam über die Fotos, die Aufnahmen, den Tag, die Technik, das Event usw. sprechen.

Anmeldung: Tragen Sie sich also bei auf Flickr  ein und nehmen Sie teil! Wer teilnehmen möchte, der kann sich auf http://www.flickr.com/MobilePhotoWalk  bei seiner City (Gruppe) bis zum 10. Juni 2010 anmelden.

Wer einen Walk in seiner Stadt organisieren möchte, meldet sich einfach bei mobilecitywalk (at) yahoo (punkt) de.
Je mehr teilnehmen, um so größer ist der Spaß. Tragen Sie sich also ein und kommen Sie vorbei! Es ist völlig kostenlos!

Derzeitige Flickr-Gruppen zur Anmeldung und Teilnahme zum Mobile City Walk (Datum: 12.4.2010):

Gewinnen Sie:  Um viele Menschen zu mobilisieren , haben wir Sachpreise für die besten Bilder des Tages sowie für das beste Bild aus jeder Stadt ausgeschrieben. 

Die Fotos werden von einer Jury beurteilt und die Siegern dürfen sich auf folgende Sachpreise freuen: Digitale Bilderrahmen, Software, Abos von Fotomagazinen, Bücher, Video-Trainings und mehr.

Zusätzlich erhält jeder Organisator eines City-Walks ein Buch oder Video-Training!

Social Event heißt auch Austausch! Auf Facebook können Sie http://www.facebook.com/mobilecitywalk Freund des Events werden und sich gegenseitig austauschen!

Twitter: Folgen Sie auf Twitter @mobilecitywalk (http://twitter.com/MobilecityWalk ). Der Hashtag ist #MCW! Selbstverständlich werden wir auch eine Twitterwall einrichten und alle eingehenden Tweets beobachten.

Zusätzlich können auch Geodaten bei den Aufnahmen zugelassen werden und das Foto bzw. die Route des Walks auf der jeweiligen Stadtkarte gezeigt werden. (GeoTagging)

Auf Facebook können Sie unter  http://www.facebook.com/mobilecitywalk Freund des Events werden und sich austauschen!

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2 Jahre iPhone und o2 verschenkt keine Handys mehr

Last Updated on Tuesday, 10 November 2009 12:57 Written by MobilPresse Tuesday, 10 November 2009 12:57

ersteshandyAls ich vor 12 jahren mein erstes Handy mit Vertrag erworben habe, war die Welt noch in Ordnung. Grundgebühr DM 24,95 (DM ist die Währung vor dem Euro, für die Jüngeren von Euch :-P ), Eine Gesprächsminute kostete DM 1,89, das Handy gab es für DM 1,- dazu (Motorola D170, falls es jemanden interessiert). Nun sollte man meinen, dass im Laufe der Zeit, durch die Vielzahl der Nutzer, die Preise fallen würden. Heute bezahle ich rund € 35,-, habe eine Telefonflat, Internetflat und netzinterne SMS Flat, das klingt günstig, aber ehrlich gesagt, auch vor 12 Jahren hat meine Handyrechnung die entsprechenden DM 70,- in den seltensten Fällen überschritten. Und nun kommt auch noch dazu, dass die Subventionen für Handys immer mehr wegfallen. o2 bietet eine Subvention gar nicht mehr an und lässt zudem noch die letzten beiden Tarife, mit denen eine Subvention möglich war, wegfallen. Das heisst, man telefoniert immer noch teuer und muss zudem noch extra Geld für ein entsprechendes Gerät ausgeben. Sicher gibt es mittlerweile Handys, die die Grundfunktionen Telefonie und SMS beherrschen und nur € 20,- bis € 40.- kosten, aber wer will die schon? Die Zeiten in denen man € 300,- bis € 400.- beim Vertragsabschluss gespart hat, sind vorbei.

Das beste Beispiel ist das Geburtstagskind iPhone. Das erste iPhone, als es vor zwei Jahren auf den Markt kam, kostete € 399,-, aber nicht etwa ohne Vertrag, nein, mindestens € 49,- wurden pro Monat fällig. Über zwei Jahre. Und mit Verlaub, das erste iPhone hatte nicht wirklich viel zu bieten. Kein UMTS, kein GPS, keine MMS, alles Dinge die bereits Standard waren. Seit langem. Mittlerweile ist die dritte Generation des iPhone auf dem Markt und beherrscht nun auch alle Funktionen, die ein modernes Handy beherrschen sollte. Alles schick verpackt, mit dem wohl momentan am bedienerfreundlichsten Betriebssystem ausgestattet. Die Preise sind zwar leicht gesunken, der günstigste Tarif kann auch schonmal den Vertragsabschluss für eine Nutzung in einem anderen Netz rechtfertigen, aber das Gelbe vom Ei (in Fachkreisen auch einfach “i”) ist das auch nicht. Eins hat das Geburtstagskind auf jeden Fall bewiesen. Es ist das momentan beste Gerät auf dem Markt. Oder warum versuchen alle anderen Handyhersteller krampfhaft, ihr neuestes Gerät (welches immer noch langsam ist) als “iPhone Killer” anzupreisen? Apple geht hier einen Weg, den manch anderer auch einmal für sich überdenken sollte. Sie konzentrieren sich im Bereich Mobile auf EIN Gerät und dieses wird konsequent weiterentwickelt. Positiver Nebeneffekt: App Developer müssen sich ebenfalls nur auf ein Gerät konzentrieren. Kompatibilitätsprobleme treten da nicht auf.

Doch noch einmal zurück zur schwindenden Hardwaresubvention. Es heisst ja immer so schön, Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt. Ist das hier auch so? Ich denke nicht. Hier tritt wohl eher der Fall von “Das Angebot gibt die Nachfrage vor und bestimmt somit den Markt” ein. Flexibilität: Fehlanzeige! Eingehen auf Kundenwünsche: Fehlanzeige! Die Netzbetreiber haben die Kunden vor Jahren angefixt und nehmen sie nun aus. Dass keiner was zu verschenken hat, ist klar. Aber früher hat man letztendlich mehr Leistung für weniger Geld bekommen. Und das ist keine Folge einer Inflation. Was bindet mich noch an einen Netzbetreiber? Also in Sachen Vertrag gesehen? Die unzähligen Prepaidangebote haben größtenteils wesentlich attraktivere Angebote als ich sie bei einem Vertragsabschluss bekomme, das subventionierte Handy fällt auch weg, dank automatischem bankeinzug bei Prepaid kann man sich auch das lästige Aufladen per Hand sparen. Ich erkenne zu diesem Zeitpunkt keinen Mehrwert mehr, den mir ein Netzbetreiber bieten kann, wenn ich mich zwei Jahre vertraglich an ihn binde. Das ist traurig.

Wie seht Ihr das? Hättet ihr erwartet, dass das iPhone ein dermassen großer Erfolg wird? Kauft Ihr Eure handys lieber unsubventioniert? Was bietet ein Vertragsabschlüss für Vorteile für Euch? Bin gespannt auf die Kommentare.

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Einfach mal Danke sagen! – 1 EUR FÜR EUREN ENTWICKLER am 15. Oktober 2009

Last Updated on Saturday, 3 October 2009 11:27 Written by MobilPresse Saturday, 3 October 2009 11:19

Eine Aktion, die von MobiFlip.de ins Leben gerufen wurde und nicht nur für die Entwickler von Nutzen ist.

entwicklereuro

Die Kostenlosmentalität der Nutzer, egal in welchem Bereich, wächst stetig. Sei es, dass Entwickler Freeware programmieren, Dienste im Web kostenlos angeboten werden, oder, im Falle von Software, der Nutzer Ausschau nach gecrackten Varianten der Programme hält. Sicher kann man im Bereich Freeware oder kostenloser Webdienst sagen: “Na und? Selbst schuld, wenn die das kostenlos anbieten…” Das ist aber so nicht ganz richtig. Verkaufen lässt sich nur was bekannt ist, und bekannt wird man nur, wenn man eine breite Masse erreicht. Dies geschieht nunmal am schnellsten, wenn man “kostenlos” anbietet. Was aber für Arbeit in der Entwicklung und Aufrechterhaltung solcher Projekte steckt, das vergessen viele Nutzer, bzw. vielleicht denken sie nicht einmal darüber nach.

Viele denken sicher auch, Mensch, Programmierer sind doch reiche Leute, man sieht es doch an Microsoft oder Apple, dem ist aber bei weitem nicht so. Gerade im Bereich mobiler Dienste und Programme haben es die Entwickler sehr schwer. Zum einen durch die geringe Akzeptanz der Handynutzer (ein Großteil der Smartphonekäufer hat überhaupt keine Ahnung, dass man Zusatzsoftware auf den Geräten installieren kann), zum anderen verbinden nach wie vor viele Nutzer das Thema Handyprogramme/-spiele immer noch mit Abofallen, nerviger Anbieterwerbung oder sonst etwas. Andere wiederum kaufen keine Programme, die für ein Handy € 10,- kosten, weil im AppStore von Apple gibt es das gleiche ja für € 0,79. Dass man über den AppStore aber auch wesentlich mehr Verkäufe verzeichnet (und somit wesentlich schneller seine Entwicklungskosten wieder rein hat), als wenn man die Software selbst vertreibt, sieht kaum jemand. Jedes Programm, jedes kostenlose Angebot, überall entstehen Entwicklungskosten, die irgendwie wieder reingeholt werden müssen. Oder geht ihr auf Arbeit des Ruhmes wegen? Ich denke nicht. So kommt es, dass es immer weniger Entwickler im mobilen Bereich gibt. Folglich auch weniger Zusatzsoftware und daraus resultierend auch weniger Kundenzufriedenheit, da die Auswahl nicht allzu groß ist. Wenn Ihr Euch einmal Gedanken darüber macht, was für einen Mehrwert Euch ein Entwickler mit einer Zusatzsoftware für Euer Handy bietet, und dabei spielt es keine Rolle, welches Handy Ihr habt, erscheinen € 10,- für ein Programm gar nicht mehr so viel.

Um die Entwickler zu unterstützen hat MobiFlip.de die “Einfach mal Danke sagen!”-Aktion ins Leben gerufen, die ich natürlich gerne unterstütze. Am 15. Oktober ist es soweit. Gebt Euch einen Ruck und tut einfach mal was gutes. Gebt den Entwicklern das zurück, was sie verdient haben. Mit dem Motto “1 Euro für Euren Entwickler” (Betrag beliebig erweiterbar) sollt Ihr am 15. Oktober Eurem Lieblingsentwickler (egal aus welchem Bereich), einfach mal eine kleine Spende zukommen lassen. Ob ihr den Euro nun beim Einkauf im Einkaufswagen vergesst oder doch lieber spendet, es wird Euch nicht weh tun. Hier ein kleiner Auszug aus dem Original Blogpost der Aktion mit Hinweisen, wofür ihr spenden könnt. Natürlich könnt Ihr auch für andere Sachen spenden oder etwas kaufen, es soll nur ein kleiner Denkanstoss für die Unentschlossenen sein.

In welchen Bereichen profitieren wir von kostenfreien Entwicklungen?

* Webdesign z.B. Vorlagen für CMS & Blogs (WordPress & Co.), Codebeispiele und Scipte, …
* Mobile Anwendungen z.B. für Symbian, iPhone, Android, Windows Mobile, …
* Software & Spiele für PC & Mac, vom Browser bis zum Texteditor, …
* Webprojekte z.B. Newsportale, Blogs, …

Wie können wir Entwickler von kostenfreier Software und Inhalten unterstützen?

* Spenden z.B. via Paypal
* Wenn möglich bzw. angeboten eine kostenpflichtige Version der Software kaufen
* Sachspenden, Amazon-Wunschlisten, etc.
* Werbung aktiv nutzen
* Bei der Entwicklung helfen
* Feedback geben und Danke sagen

Wenn Ihr konkret Entwickler kennt, von denen Ihr der Meinung seid, dass sie es besonders verdient haben, etwas “Respekt” zu erhalten, hinterlasst sie in den Kommentaren, ich werde sie dann in den Post mit einfügen. Und nun hoffe ich, dass der ein oder andere mal über sein Nutzungsverhalten von kostenlosen Angeboten nachdenkt und fleissig bei der Aktion am 15. Oktober mitmacht. Ich bedanke mich schonmal im Vorraus im Namen aller Entwickler und wünsche mir, dass wir auch weiterhin mit toller Software für unsere mobilen Gadgets beglückt werden.

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