Kostenloses Ovi Maps auf mehr Geräten
Last Updated on Wednesday, 7 April 2010 09:27 Written by MobilPresse Wednesday, 7 April 2010 09:27
Wie Nokia versprochen hat, wird es immer mehr Geräte geben, die die kostenlose Ovi Maps Navigation anbieten (mit Sprachunterstützung). Nun ist es auch für das e66 (meiner Meinung nach das beste Symbian Gerät, das jemals produziert wurde) und das sehr erfolgreiche e71 verfügbar. Man kann die aktuelle Version auf der Nokia Webseite kostenlos herunterladen. Neben der lebenslangen kostenlosen Navigation, bietet Ovi Maps auch die Synchronisation mit dem Online Tool, wo man sich seine Routen, POIs und viele andere Dinge einstellen kann. Alles was man braucht, ist ein Ovi Account, den die meisten durch die Nutzung des Ovi Stores sowieso schon haben dürften.
Insgesamt ist Ovi Maps Free nun auf 14 verschiedenen Symbian Geräten verfügbar und es ist schön zu sehen, dass auch ältere Geräte nicht vergessen werden. Vielleicht begreift Nokia doch so langsam, wie man mit seinen Kunden umgeht, nachdem sie ziemlich hart von Android und Apple attackiert wurden.
Learn MoreFirmwareupdate für Nokia E63, E66, E71
Last Updated on Tuesday, 1 December 2009 12:42 Written by MobilPresse Tuesday, 1 December 2009 12:42
Man ist es ja so gar nicht gewohnt von Nokia, dass sie sich auch noch um ältere Geräte kümmern. Wie bereits gestern kurz erwähnt, gibt es aber ein Softwareupdate für die wohl bekanntesten und auch beliebtesten E-Series Geräte. Die vorherige Firmware des Nokia E66 war gut, keine Abstürze, keine Hänger, eigentlich alles ok. Doch die jetzige setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Das Menü ist nocheinmal direkter geworden, soll heissen, man klickt und es passiert etwas. Für die, die denken, so muss das doch sein… Klar muss es so sein, aber leider ist es gerade bei E-Series Geräten nicht der Fall. Mit Grauen erinnere ich mich an mein E65, ein echt gutes Gerät damals, aber man konnte auch schonmal eine halbe Minute warten, bis etwas nach einer Eingabe geschah. Das ist auf jeden Fall gut hinbekommen.
Doch was mir am meisten aufgefallen ist, neben der Tatsache, dass immer Noch Nokia Maps 2.0 vorinstalliert ist (Hallo? 2009? Ovi Maps 3.0?), der Bewegungssensor wurde verbessert, bzw. die Reaktionsgeschwindigkeit. Wer kennt es nicht, das behäbige Bildschirmdrehen, egal ob beim N97 (wo es durch die “Animation” gut verschleiert wird) oder bei einem E66, es dauert zu lange, um befriedigend zu sein. Und nun? Handy gedreht, Bildschirm gedreht. Noch bevor die Augen neu fokusieren können. Coole Sache. Klar darf man nicht vergessen, dass ich noch keine einzige App nach dem Softwareupdate aufgespielt habe, aber da es mir aufgefallen ist, MUSS sich da was getan haben. Wenn das jetzt auch noch beim N97 so funktionieren würde, ich würde ihm ja glatt nocheinmal eine Chance geben, den von mir ganz persönlich vergebenen Titel “Fail des Jahres” vielleicht doch abzugeben.
Was vielleicht auch noch erwähnenswert ist: Der OviStore (das AppStore Experiment von Nokia) ist nun vorinstalliert, trotzdem gibt es aber noch den unsinnigsten Menüpunkt seit Symbian: “Laden!” Ich will keinen Befehl in meinem Menü. Ich entscheide was passiert, nicht das Menü. Hätte man es nicht “Laden?” nennen können, damals vor gefühlten 50 Jahren, als es das erste mal auftauchte? Oder gleich ganz weg lassen? Egal.
Auf jeden Fall ist das Update (zumindest auf dem E66, die anderen beiden hab ich nicht) empfehlenswert. Man sollte jedoch bedenken, dass man seine Daten vom Telefonspeicher sichern muss, da diese verloren gehen. Anders als die neuen Geräte haben alle drei kein UDP (User Data Preservation). Das Update könnt Ihr über den Nokia Software Updater durchführen. Gedauert hat es bei mir, inkl. Download ca. 15 Minuten. Habt Ihr die neue Firmware schon aufgespielt? Oder macht Ihr es nicht, weil alles läuft?
Learn MoreOtterBox Schutzhüllen Review Teil I – Commuter TL
Last Updated on Tuesday, 20 October 2009 10:33 Written by MobilPresse Tuesday, 20 October 2009 10:33
Nachdem mein iPhone schon mehrere Stürze (unter anderem aus 1,70 m auf Fliesen) zum Glück unbeschadet überstanden hat, bin ich natürlich immer auf der Suche nach geeigneten Schutzhüllen. Das von T-Mobile verkaufte Silicon-Case ist in meinen Augen einfach nur ein schlechter Witz. € 10,- für eine Hülle, die nach ein paar Tagen ausleiert und Fusseln magisch anzieht ist rausgeschmissenes Geld. Auch die Hard Cases können mich nicht wirklich überzeugen, weil hart auf hart in meinen Augen nicht wirklich schockresistent sein kann. Als ich auf dieses Video stiess, war mir schnell klar, dass ich die Hüllen von OtterBox unbedingt ausprobieren muss. Sie kamen und hier nun mein Bericht dazu. Ich fange mit der Commuter TL Reihe an, es folgt noch ein zweiter Bericht über die Commuter Reihe des gleichen Herstellers.
Der Lieferumfang der Commuter TL Tasche umfasst fünf Teile, drei davon werden am iPhone angebracht. In der Packung befinden sich:
- eine Displayschutzfolie
- eine Karte, um die displayschutzfolie aufzubringen
- ein Displayreinigungstuch
- eine Siliconhülle
- ein Plycarbonat Hardcase
- natürlich eine Anleitung zum Anbringen
Anfangen sollte man mit der Displayschutzfolie. Ich muss zugeben, ich bin kein Freund selbiger, und empfinde sie gerade auf dem iPhone als überflüssig. Wer es schafft, Kratzer in ein Glasdisplay zu zaubern, hat es auch nicht anders verdient, als mit diesen Kratzern leben zu müssen. Eine Displayschutzfolie schützt definitiv nicht vor einem zerspringen des Glases, also für mich überflüssig. Dennoch habe ich sie zu Testzwecken natürlich aufgebracht. Ich denke, es gibt bessere Schutzfolien, kann dies aber mangels Erfahrung nicht wirklich beurteilen. Soviel sei gesagt, sie passt und die Bedienung des Displays wird nicht beeinträchtigt.
Interessanter für mich ist die Schutzfunktion von Taschen/Hüllen bei Stürzen. Und hier kann OtterBox glänzen. Nach oben erwähntem Video war ich schon etwas skeptisch. Eine Hülle, die aus zwei Schichten besteht und trotzdem “schlank” sein soll? Erschien mir unwahrscheinlich. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Das Silicon-Case ist schnell angebracht, alles sitzt da wo es hingehört. Es sind runde Aussparungen für Kamera und Apple Logo vorhanden. Das Silicon macht einen hochwertigen Eindruck (ganz im Gegensatz zu dem von der bei T-Mobile gekauften Hülle) und es scheint auch nicht so fusselanziehend zu sein. Was dieses Commuter TL Case jetzt aber besonders macht, ist der Clip aus Polycarbonat, der die Sliconhülle hält. Er wird von oben nach unten am iPhone angebracht und sieht nicht nur gut aus, sondern stabilisiert auch gleich die Hülle. Die Anschlüsse für Kopfhörer und
USB-Kabel sind durch das Silicon-Case verschlossen, jedoch bei Bedarf zugänglich, da es sich um Verschlüsse handelt. Das schützt vor Staub und Spritzwasser. Bei Outdooraktivitäten oder iPhone-Hosentaschenträgern ein großer Vorteil gegenüber anderen Hüllen, die die Anschlüsse einfach aussparen, um erreichbar zu bleiben. Der Power Button und die Laut-/Leise-Regler sind komplett überdeckt, aber perfekt bedienbar. Auf der Rückseite hat der Polycarbonatclip eine Aussparung wo die Kamera ist und eine “Klarsichtlinse” über dem Apple Logo. Lautsprecher, Mikrofon und Stummschalter sind komplett ausgespart. Somit hat man keine Beeinträchtigung beim Telefonieren oder wenn man sein iPhone stumm schalten will.
Das Anbringen des Clips ist unten (Home Button) etwas fummelig, da die Siliconhülle hier nur einen schmalen Streifen hat und dieser passgenau unter den Clip muss. Da dies aber keine Hülle ist, die man ständig abnimmt und wieder anbringt, werte ich dies nicht als Nachteil, da es perfekt passt, wenn es einmal richtig angebracht wurde. Ist man mit dem Anbringen der gesamten Hülle fertig, merkt man sofort, dass es sich hier um ein sehr hochwertiges Case handelt. Die Hülle schliesst auf der Vorderseite mit dem Metallrahmen ab, das heisst, man hat an den Seiten genug Spielraum, um ungestört über das Display wischen zu können. Zu behaupten, die Hülle ist nicht merkbar, wäre gelogen, aber sie trägt nicht so auf, wie man von den Fotos vermuten könnte. Das iPhone liegt dank der leicht strukturierten Silikonränder gut und sicher in der Hand.

Fazit: Wer sein iPhone wirklich schützen möchte und Wert auf Qualität legt, ist mit der Commuter TL Serie gut beraten. Die Passgenauigkeit und die spürbare Wertigkeit der verwendeten Materialien rechtfertigen den Preis von $ 29,95 auf jeden Fall. Man sieht und fühlt direkt nach dem Anbringen, dass das iPhone geschützt ist. Kein Wackeln, kein verziehen des Silicons und das nicht zu dicke Auftragen auf die Gesamtgröße, machen die Commuter TL Serie zu einer ganz klaren Kaufempfehlung. Die Schutzhüllen von OtterBox gibt es für verschiedene Geräte, unter anderem für Nokias beliebtes E71, diverse iPod Modelle und sehr viele BlackBerry Modelle. Schaut am besten selbst, ob Euer Gerät auch verfügbar ist. Wenn Ihr schon eine Schutzhülle von OtterBox habt, oder Euch eine für ein anderes Gerät zulegt, hinterlasst doch einen Kommentar, wie Ihr es findet. Wenn Ihr spezielle Fragen zu den Hüllen habt, stellt sie, ich versuche sie dann zu beantworten.