OtterBox Schutzhüllen Review Teil II – Commuter

Last Updated on Sunday, 1 November 2009 07:09 Written by MobilPresse Sunday, 1 November 2009 07:09

commuter1Wie bereits erwähnt, folgt heute der zweite Teil meines OtterBox Schutzhüllen Tests. Während sich die beiden Cases nur unwesentlich im Namen und Preis unterscheiden, ist der Unterschied im Look and Feel schon deutlicher. Doch dazu später mehr. Ähnlich der Commuter TL Serie ist der Packungsinhalt. Neben dem Hardcase, dem Silicon Case und der Displayschutzfolie gibt es auch hier ein Putztüchlein und einen Folienapplikator.

Da die Schutzfolie die gleiche ist, wie bei der Commuter TL Serie, brauch ich hier nicht weiter drauf einzugehen. Sie passt, schützt und stört nicht. Das Aufbringen des Silicon case ist sehr einfach. Es passt wie angegossen und die Aussparungen, beziehungsweise Erhebungen für die Bedienelemente sind da wo sie sein sollen. Besonderheit hier ist der erhobene Ring rund um das Apple Logo, auf den ich auch noch eingehen werde. Die “Stöpsel” für den Headset-/Ohrhöreranschluss und den Dock Port sind da wo sie sein sollen und haleten, auch wenn sie nicht unbedingt den Eindruck machen, fest. Somit ist sichergestellt, dass weder Staub, noch Fusseln, noch Spritzwasser in die Öffnungen eintritt. Dennoch lassen sich die genannten Öffnungen problemlos benutzen, wenn nötig.

commutersidesDie Anbringung des Hardcase aus Polycarbonat gestaltet sich auf den ersten Blick einfacher als bei der Commuter TL Serie, sitzt sie ersteinmal und man denkt man sei fertig, bemerkt man jedoch recht schnell, dass es wahrscheinlich doch noch nicht richtig sitzt. Der bereits erwähnte Ring rund um das Apple Logo schiebt sich gerne unter das Hardcase, so dass man ein wenig ziehen und fummeln muss, bis er letztendlich hochschnappt und dann aber auch dort bleibt. Auch die anderen Vertiefungen im Silicon, die das Hardcase aufnehmen sollen, wollen ersteinmal an die richtige Stelle gebracht werden. Letztendlich entsteht dann aber eine ebene Fläche, auf der sich Silicon und Polycarbonat abwechseln. Persönlich finde ich, dass dadurch ein sehr gutes “Anfassgefühl” entsteht und es auch den Eindruck macht, als würde das gesamte Case wirklich schützen. Ich hoffe Ihr versteht, dass ich mein iPhone trotz Case nicht unbedingt absichtlich auf den Boden fallen lassen wollte.

Das Hardcase umschliesst bei der Commuter Serie auch die Seiten des iPhone, es ist also noch mehr Schutz gegeben als bei der Commuter TL Serie. Ob man dies wirklich braucht oder nicht, ist wohl eine Geschmacksfrage, insgesamt wirkt die zusätzliche seitliche Stabilisation auf jeden Fall hochwertiger. Die Bedienung des iPhones wird auch durch diese Schutzhülle nicht beeinträchtigt und auch hier gilt, die schlanke Ausführung lässt das Handy weiter gut in der Hand liegen.

Wie bereits bei der Commuter TL Serie, gilt auch hier: Wer sein hochwertiges mobiles Endgerät (OtterBox gibt es für verschiedenste Geräte) genauso hochwertig schützen möchte, sollte schnell bei www.otterbox.com vorbeischauen und sich sein Case sichern. Ganz neu ist nun auch, dass es die Commuter Serie auch in verschiedenen Farben (bisher nur schwarz) gibt. Somit ist für jeden geschmack etwas dabei.

Und auch wenn es wie billige Werbung klingen mag, ich habe selten, eigentlich noch nie, ein Schutzcase in dieser Qualität gesehen. Der Mix von hartem und weichem Schutz überzeugt bereits beim ersten Anblick. Einzig die Displayschutzfolie halte ich nach wie vor für unsinnig, aber da denkt wohl eh jeder anders. Zum Abschluss noch ein Bild mit Front- und Rückansicht mit angebrachtem Commuter Case von OtterBox.

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OtterBox Schutzhüllen Review Teil I – Commuter TL

Last Updated on Tuesday, 20 October 2009 10:33 Written by MobilPresse Tuesday, 20 October 2009 10:33

commutertl1Nachdem mein iPhone schon mehrere Stürze (unter anderem aus 1,70 m auf Fliesen) zum Glück unbeschadet überstanden hat, bin ich natürlich immer auf der Suche nach geeigneten Schutzhüllen. Das von T-Mobile verkaufte Silicon-Case ist in meinen Augen einfach nur ein schlechter Witz. € 10,- für eine Hülle, die nach ein paar Tagen ausleiert und Fusseln magisch anzieht ist rausgeschmissenes Geld. Auch die Hard Cases können mich nicht wirklich überzeugen, weil hart auf hart in meinen Augen nicht wirklich schockresistent sein kann. Als ich auf dieses Video stiess, war mir schnell klar, dass ich die Hüllen von OtterBox unbedingt ausprobieren muss. Sie kamen und hier nun mein Bericht dazu. Ich fange mit der Commuter TL Reihe an, es folgt noch ein zweiter Bericht über die Commuter Reihe des gleichen Herstellers.

Der Lieferumfang der Commuter TL Tasche umfasst fünf Teile, drei davon werden am iPhone angebracht. In der Packung befinden sich:

- eine Displayschutzfolie
- eine Karte, um die displayschutzfolie aufzubringen
- ein Displayreinigungstuch
- eine Siliconhülle
- ein Plycarbonat Hardcase
- natürlich eine Anleitung zum Anbringen

commutertl2Anfangen sollte man mit der Displayschutzfolie. Ich muss zugeben, ich bin kein Freund selbiger, und empfinde sie gerade auf dem iPhone als überflüssig. Wer es schafft, Kratzer in ein Glasdisplay zu zaubern, hat es auch nicht anders verdient, als mit diesen Kratzern leben zu müssen. Eine Displayschutzfolie schützt definitiv nicht vor einem zerspringen des Glases, also für mich überflüssig. Dennoch habe ich sie zu Testzwecken natürlich aufgebracht. Ich denke, es gibt bessere Schutzfolien, kann dies aber mangels Erfahrung nicht wirklich beurteilen. Soviel sei gesagt, sie passt und die Bedienung des Displays wird nicht beeinträchtigt.

commutertl3Interessanter für mich ist die Schutzfunktion von Taschen/Hüllen bei Stürzen. Und hier kann OtterBox glänzen. Nach oben erwähntem Video war ich schon etwas skeptisch. Eine Hülle, die aus zwei Schichten besteht und trotzdem “schlank” sein soll? Erschien mir unwahrscheinlich. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Das Silicon-Case ist schnell angebracht, alles sitzt da wo es hingehört. Es sind runde Aussparungen für Kamera und Apple Logo vorhanden. Das Silicon macht einen hochwertigen Eindruck (ganz im Gegensatz zu dem von der bei T-Mobile gekauften Hülle) und es scheint auch nicht so fusselanziehend zu sein. Was dieses Commuter TL Case jetzt aber besonders macht, ist der Clip aus Polycarbonat, der die Sliconhülle hält. Er wird von oben nach unten am iPhone angebracht und sieht nicht nur gut aus, sondern stabilisiert auch gleich die Hülle. Die Anschlüsse für Kopfhörer und commutertl4USB-Kabel sind durch das Silicon-Case verschlossen, jedoch bei Bedarf zugänglich, da es sich um Verschlüsse handelt. Das schützt vor Staub und Spritzwasser. Bei Outdooraktivitäten oder iPhone-Hosentaschenträgern ein großer Vorteil gegenüber anderen Hüllen, die die Anschlüsse einfach aussparen, um erreichbar zu bleiben. Der Power Button und die Laut-/Leise-Regler sind komplett überdeckt, aber perfekt bedienbar. Auf der Rückseite hat der Polycarbonatclip eine Aussparung wo die Kamera ist und eine “Klarsichtlinse” über dem Apple Logo. Lautsprecher, Mikrofon und Stummschalter sind komplett ausgespart. Somit hat man keine Beeinträchtigung beim Telefonieren oder wenn man sein iPhone stumm schalten will.

Das Anbringen des Clips ist unten (Home Button) etwas fummelig, da die Siliconhülle hier nur einen schmalen Streifen hat und dieser passgenau unter den Clip muss. Da dies aber keine Hülle ist, die man ständig abnimmt und wieder anbringt, werte ich dies nicht als Nachteil, da es perfekt passt, wenn es einmal richtig angebracht wurde. Ist man mit dem Anbringen der gesamten Hülle fertig, merkt man sofort, dass es sich hier um ein sehr hochwertiges Case handelt. Die Hülle schliesst auf der Vorderseite mit dem Metallrahmen ab, das heisst, man hat an den Seiten genug Spielraum, um ungestört über das Display wischen zu können. Zu behaupten, die Hülle ist nicht merkbar, wäre gelogen, aber sie trägt nicht so auf, wie man von den Fotos vermuten könnte. Das iPhone liegt dank der leicht strukturierten Silikonränder gut und sicher in der Hand.

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Fazit: Wer sein iPhone wirklich schützen möchte und Wert auf Qualität legt, ist mit der Commuter TL Serie gut beraten. Die Passgenauigkeit und die spürbare Wertigkeit der verwendeten Materialien rechtfertigen den Preis von $ 29,95 auf jeden Fall. Man sieht und fühlt direkt nach dem Anbringen, dass das iPhone geschützt ist. Kein Wackeln, kein verziehen des Silicons und das nicht zu dicke Auftragen auf die Gesamtgröße, machen die Commuter TL Serie zu einer ganz klaren Kaufempfehlung. Die Schutzhüllen von OtterBox gibt es für verschiedene Geräte, unter anderem für Nokias beliebtes E71, diverse iPod Modelle und sehr viele BlackBerry Modelle. Schaut am besten selbst, ob Euer Gerät auch verfügbar ist. Wenn Ihr schon eine Schutzhülle von OtterBox habt, oder Euch eine für ein anderes Gerät zulegt, hinterlasst doch einen Kommentar, wie Ihr es findet. Wenn Ihr spezielle Fragen zu den Hüllen habt, stellt sie, ich versuche sie dann zu beantworten.

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Dailyme.tv – 6 Monate später

Last Updated on Friday, 9 October 2009 05:41 Written by MobilPresse Friday, 9 October 2009 05:34

programmBereits vor ungefähr einem halben Jahr habe ich über dailyme.tv berichtet, damals über die Symbian und WinMo Version, die durch ein kompliziertes Menü und schlechter Usability zwar nicht schlecht waren, aber auch nicht wirklich Freude aufkommen liessen. Klar, die App hat auch damals schon ihren Zweck erfüllt und es gibt bis heute auch kein vergleichbares Konkurrenzprodukt, aber, um es gleich mal vorweg zu nehmen, dailyme.tv hat sich und uns bewiesen, dass man eben immer verbessern kann.

Als ich das erste Mal die iPhone Version des Programms ausprobiert habe, war ich ziemlich enttäuscht. Obwohl sich das iPhone dank des Touchscreens hervorragend dafür eignet, sämtliche Optionen direkt über das Handy steuern zu lassen, scheiterte es bereits an der Programmauswahl.uch die Optionen generell konnten nicht überzeugen. Man sah zwar, dass Potential vorhanden war, aber die Umsetzung war mehr als dürftig.

katalog2katalog1Dies ist nun endgültig vorbei. Bereits in der Vorgängerversion, die vor nicht allzu langer Zeit erschienen war, wurde kräftig an der Programmauswahl gebohrt, der heutige Stand ist, dass man seine Sendungen endlich so auswählen kann, wie man es sich wünscht: Schnell, intuitiv, unkompliziert.

Der Programmkatalog ist komplex (600 Channels) und doch sehr einfach strukturiert. Man kann nach Themen oder Channels auswählen, wobei man auch einzelne Sendungen weglassen oder hinzufügen kann. Standardmässig öffnet sich der Katalog mit der Themenansicht. Möchte man ein komplettes Themengebiet (9 verschiedene stehen zur Auswahl) abbonnieren, klickt man einfach ein Thema an und hat sofort alle Sendungen dieses Themas in seiner Playlist. Über den Reiter Channels erreicht man eine feinere Gliederung, so idt zum Beispiel das Thema “Fun” ind die Bereiche Satire, Humor, Comedy und Cartoons untergliedert. Auch hier gilt wieder, entweder einen ganzen Block oder einzelne Sendungen auswählen. Über den reiter “Shows” gelangt man zu einer Suche. Dort kann man nach bestimmten Sendungen oder Sendern suchen. Fällt einem gerade nichts ein, kann man auch einen Begriff aus der Tag-Cloud anklicken, die unter dem Suchfeld zu finden ist. Die Suche funktioniert sehr gut und man kann mit Sicherheit immer wieder neues entdecken. Ihr seht, an der Programmauswahl wurde wirklich gearbeitet und es macht mittlerweile richtig Spass, sich neue Programme zu suchen. Das einzige was ich vermisse, ist fie möglichkeit, direkt aus der App die einzelnen Videos zu bewerten. Entweder ist dieser Punkt tatsächlich nicht vorhanden oder er wurde so gut versteckt, dass ich ihn nicht gefunden habe.

einstellungenNeu ist auch der menüpunkt Programmeinstellungen, wobei der Name etwas irreführend ist. Letztendlich zeigt der Punkt nur an, wieviel Speicher auf dem Gerät zur Verfügung steht und man kann einstellen, wieviel Speicher dailyme.tv zum speichern von Videos nutzen darf. Wünschenswert wäre hier die Möglichkeit von einem Standardverhalten der App beim Start oder Grundeinstellungen wie Lautstärke oder Beleuchtungsstärke, unabhängig von den Systemeinstellungen. Neu ist laut dailyme.tv Blog ausserdem die Funktion des Abspielens der Videos außerhalb einer Netzreichweite, wobei mir das nicht neu vorkommt. Kann aber auch sein, dass dies bisher nur bei der Symbian Version möglich war.

Die Bild- und Tonqualität überzeugt auf jeden Fall und es macht mittlerweile großen Spass, die App zu benutzen. Da sie dazu noch kostenfrei verfügbar ist, gibt es keinen Grund, diese nicht auf seinem iDevice zu haben. Zu finden ist das Programm im AppStore (Direktlink). Für weitere Informationen besucht bitte dailyme.tv.

Auch noch erwähnenswert ist, dass auch eine neue Version für Android Geräte verfügbar ist. Somit sind mit iPhone, Symbian, Android und Blackberry alle wichtigen Handysysteme mit dailyme.tv versorgt. So eine Cross-Plattform vorgehensweise wünscht man sich als Nutzer oft, doch leider wird sie von den wenigsten angeboten.

Noch relativ neu, aber nicht weniger interessant ist die Möglichkeit, daileme.tv als facebook App zu nutzen. So könnt Ihr Euren eigenen Sender gestalten und diesen dann über Facebook mit anderen teilen. Ich bin gespannt mit welchen weiteren Neuerungen und Verbesserungen wir in den nächsten Monaten von dailyme.tv überrascht werden. Die iPhone App hat für mich bis auf die genannten Einstellungspunkte auf jeden Fall den Status “fast perfekt” erreicht.

Ein wichtiger Hinweis für alle, die dailyme.tv bereits auf dem iPhone nutzen. Sucht im AppStore danach und installiert die neue Version (die alte wird dabei nicht ersetzt). Ihr werdet KEINE Updatemeldung des AppStores bekommen.

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