VideoShot DDV-H7 – Full HD zum Schnäppchenpreis?

Last Updated on Tuesday, 20 July 2010 12:33 Written by MobilPresse Thursday, 25 March 2010 08:54

Videos liegen voll im Trend. Flip Video hat auch die HD Aufnahme bezahlbar gemacht, doch ein kleines Display und fehlende Einstellungen machen da vieles zunichte. Richtige Camcorder mit optischem Zoom, SDHC-Kartenslot und gutem Bild kosten weiterhin jede Menge Geld. Doch was ist eigentlich mit den Kameras aus Supermärkten oder Teleshopping Sendern? Ich habe neulich Nacht zufällig wieder einmal beim Zappen eine solche Kamera bei einem Teleshopping Sender gesehen und da eh nichts anderes kam, habe ich mir die Präsentation eine Weile angeschaut. Ich muss dazu sagen, ich stehe solchen Präsentationen sehr skeptisch gegenüber, aber die Kamera mit Touchscreen (FTW!!!) der Firma JAY-tech fand ich cool. Freundlicherweise wurde mir eine VideoShot DDV-H7 zur Verfügung gestellt (ich hab keine Ahnung, ob das die Kamera war, die ich auch gesehen hatte, aber sie hat auf jeden Fall die gleichen Spezifikationen) und eins kann ich bereits vorneweg sagen: Es muss nicht immer teuer sein.

Fangen wir an mit dem Lieferumfang:

- Kamera
- Lithium-Ionen Akku (1200 mAH)
- Netzadapter
- HDMI-Kabel
- USB-Kabel
- AV-Kabel
- Tasche
- Software CD

Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert, mit einer 4GB SDHC kann man ca. 70 Minuten Full HD (1920×1080 Pixel) @30 FPS aufnehmen. Es ist klar, dass bei einem solchen Preis auf Dinge verzichtet wird, die den Preis in die Höhe treiben, aber wenn die Kamera selbst mit nur 32mb Speicher ausgeliefert wird, sollte zumindest eine Speicherkarte dabei sein (selbst 2GB würden schon reichen, um den Spass nicht so zu verderben). Ansonsten ist die Ausstattung gut, gerade ein HDMI Kabel gehört nicht überall zum Standardlieferumfang. Die beigelegte Software zur Videobearbeitung stammt von Arcsoft und reicht, um die Videos zu bearbeiten und auf YouTube hochzuladen, große Sprünge sind mit ihr aber nicht möglich. Wer Ambitionen hat, mehr aus seinen Videos zu machen wird sich früher oder später sowieso mit dem Thema Videobearbeitungsprogramm auseinandersetzen, für den Laien ist die Software ausreichend.

Verarbeitung:

Die Kamera ist überraschend gut verarbeitet. Das verarbeitete Plastik macht einen hochwertigen Eindruck, es knarzt und knackt nichts und gerade am üblichen Schwachpunkt schwenkbares Display hat man nicht den Eindruck, dass man es bei der nächsten Bewegung als Extra Teil in der Hand hält. Die weitverbreitete Klavierlackoptik (Fingerabdrücke lassen grüßen) findet man auch hier und sie lässt die Kamera auch optisch hochwertig erscheinen. Das berührungsempfindliche 3 Zoll Display (welches eineüberraschend hohe Auflösung hat) reagiert befriedigend auf Eingaben, könnte aber ruhig sensible sein. Ein Fingernagel oder anderes Hilfsmittel ist von Vorteil bei der Bedienung. Da man die Kamera aber auch ohne Touchscreeneingaben bedienen kann, ist das ein Minuspunkt, den man verschmerzen kann.

Bedienung:

Die Bedienung getaltet sich sowohl im Video-, als auch im Fotomodus, denkabr einfach. Hat man nach dem ersten Einschalten alle gewünschten Einstellungen vorgenommen (Datum, Uhrzeit, Auflösung, etc.) reicht zum schnellen Filmen ein Aufklappen des Displays zum einschalten der Kamera (ist nach 3 Sekunden aufnahmebereit) und ein drücken des Aufnahmeknopfes, der hinten an der Kamera ist. Zum beenden der Aufnahme den knopf nocheinmal drücken und das Video ist “im Kasten”. Um Fotos zu schiessen (5 MP CMOS Sensor, Interpolation auf 12 MP möglich), dreht man den Auswahlknopf auf Foto und kann dann oben auf der Kamera einen Knopf zum Auslösen bedienen. Dass der Fotoknopf oben angebracht ist, hat einen großen Vorteil, man verwackelt beim Auslösen nicht. Als Sucher dient in beiden Fällen das Display.

Technische Ausstattung:

Das ist der Punkt wo viele “Billigkameras” auf dem Papier glänzen und in der Realität enttäuschen. Hier einfach die Auflistung wie sie auf der Verpackung steht:

- Full HD 1920×1080 Video (H.264)
- 3,0″ LTPS 16:9 Touch-Display
- 5-fach Optischer Zoom
- bis zu 12MP per Interpolation
- 4-fach digitaler Zoom
- 32MB interner Speicher
- SD/SDHC kompatibel
- Bewegungserkennung
- Nachtmodus
- Lithium-Ionen-Akku

Videoaufnahme:

Die Kamera bietet verschiedene Auflösungen, mit der sie aufnehmen kann. Darunter seht Ihr jeweils das Video dazu. YouTube bedingt nicht in Originalqualität, wenn Interesse an den Originalaufnahmen besteht, kann ich sie gerne zum Download anbieten.

- 1920 x 1080 Pixel mit 30 Bildern / Sekunde

- 1280 x 720 Pixel mit 30 Bildern / Sekunde

- 848 x 480 Pixel mit 60 Bildern / Sekunde

- 320 x 240 Pixel mit 30 Bildern / Sekunde (hier spar ich mir und Euch das Video, ist halt Webcam Modus)

Ihr seht, oder auch nicht (mal sehen was Youtube draus macht*), dass die reine Bildqualität, unabhängig von der Bildgröße bei der 848×480 Aufnahme am besten ist, bedingt durch die Aufnahme von 60 Bildern pro Sekunde. Für die Einbindung von Videos in Webseiten mag die Auflösung völlig ausreichend sein, für einen Full HD Fernseher aber eher nicht. Immer noch gut ist die HD Aufnahme mit 720 Pixeln und diese eignet sich auch zum Abspielen auf einem großen Fernseher. Die Full HD Auflösung mit 1080 Pixeln ist nicht schlecht, aber ich habe so das Gefühl, dass dort das Bild nicht immer perfekt ist. Es ist nicht so, dass man es nicht anschauen kann, aber die Qualität ist bei den beiden vorhergenannten Auflösungen einfach besser. Wenn man das Video im Nachhinein noch bearbeitet, reicht die 720p Aufnahme völlig, um dann im Videoprogramm einen 1080p Film auszugeben. Da dies aber eher für Fortgeschrittene ist, gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

*Wie erwartet/befürchtet hat YouTube den Videos stark zugesetzt. Wenn Ihr die Videos direkt bei YouTube in HD anschaut, seht ihr die typischen Verpixelungen. Diese sind bei den Originalaufnahmen nicht vorhanden. Aber zumindest bekommt Ihr einen Eindruck, wie Eure Videos, die Ihr mit der Cam macht, auf YouTube aussehen.

Der optische Zoom läuft sehr flüssig, ohne Ruckeln und ist sehr brauchbar. Schaltet man den digitalen Zoom hinzu, werden die Bilder stark fragmentiert. Diese Funktion hätte man sich durchaus schenken können, da sie einfach nur unbrauchbar ist.

Auch die Tonaufnahme ist nicht das Gelbe vom Ei. Der Ton wird sehr leise aufgenommen und leider hört man, bei völlig stiller Umgebung und mit Kamera auf Stativ, wie der Fokus permanent nachkorrigiert wird. Das ist einerseits gut, da man so immer ein scharfes Bild hat, andererseits aber schlecht, da man eben die Störgeräusche im Film hat. Sicher reicht auch hier die Qualität wieder für Urlaubsaufnahmen und ähnliches, allzu hohe Ansprüche an die Tonqualität sollte man aber nicht haben. Auch die Platzierung des Mikrofons direkt neben der Befestigung des “Handhaltegurts” ist etwas unglücklich. Hält man die Kamera in der Hand beim Filmen, was in den meisten Fällen wohl der Fall sein wird, reichen schon kleinste Bewegungen, um auch hier Störgeräusche zu verursachen. Ein Anschluss für ein externes Mikrofon, mit dem man solche Störungen umgehen könnte, fehlt.

Fotoaufnahme:

Da die Kamera auch Fotos aufnehmen kann, soll dieser Punkt natürlich nicht fehlen. Zumal die JAY-tech VideoShot DDV-H7 hier durchaus positiv auffällt. Die Fotos sind scharf, die Farben klar und auch bei der Serienaufnahme von bewegten Objekten gibt es keine Verzerrungen. Das habe ich bei reinen digitalen Fotokameras schon sehr viel schlechter gesehen. Ob man nun die 5 Megapixel, die dem Sensor entsprechen, wählt oder auf interpolierte 8MP oder gar 12MP zurückgreift ist jedem selbst überlassen. Ich halte von allem was über die Leistung des Sensors hinausgeht nichts und werde wohl auch nie in Versuchung kommen, so meine Fotos zu machen. 5 Megapixel sind völlig ausreichend, auch wenn man sich die Fotos mal größer ausdruckt. Der zuschaltbare Blitz ist sehr kräftig und ermöglicht auch in dunklen Umgebungen gute Ergebnisse. Erfreulich ist zudem, dass er auch bei Serienaufnahme bei jedem Einzelbild auslöst.

Bild für volle Größe anklicken

Anschlüsse:
- USB (Datenübertragung und Aufladen des Akkus)
- HDMI
- 3,5mm Klinke

Preis:

€ 149,- , also geldbeutelfreundlicher als die meisten Digicams, egal ob Video oder Foto

Fazit:

Für den Hobbyfilmer eine durchweg brauchbare Kamera. Der Ruf, der Produkten, die wir alle aus Supermärkten und Shoppingsendern kennen, vorauseilt, wird hier nicht bestätigt. Die Kamera kann als Video-, Foto- und Webcam eingesetzt werden und erfüllt in allen drei Bereichen ihre Aufgabe gut. Beachtet man noch den Preis (und nochmal € 10,- für eine Speicherkarte), bekommt man hier viel Cam für wenig Geld. Ich persönlich war durchaus überrascht von der Verarbeitungsqualität, aber auch von den guten Ergebnissen, die man mit dieser Cam erzielen kann. Vielleicht sollte man doch langsam mal anfangen, sich davon zu verabschieden, dass alles was in Masse zu kleinem Preis produziert wird, auch schlecht sein muss. Das Preis-/Leistungsverhältnis machen diese Kamera zu einem klaren Kauftipp für Leute, die gerne filmen möchten, aber die Anschaffung einer solchen Kamera auf Grunde des hohen Preises bisher gescheut haben. Auch Personen, die eine Alternative zu Flip HD oder Kodak Zi8 suchen, bekommen hier mehr für Ihr Geld.

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Review: BT Stereo Headset Hama “Sporty”

Last Updated on Wednesday, 2 December 2009 09:18 Written by MobilPresse Wednesday, 2 December 2009 09:18

sportyhama1Nachdem bereits das Sennheiser MM 400 und das Altec Lansing Back Beat 903/906 besprochen wurden, folgt nun das “Sporty” von Hama. Vielen ist Hama sicher vor allem durch die große Zubehörpalette in Elektromarktketten bekannt, von der Handysocke bis eben auch einem hochpreisigen BT Stereo Headset trägt alles den roten Schriftzug.

Das Headset macht keinen so hochwertigen Eindruck wie etwa das Back Beat 903 von Altec Lansing (zur Erinnerung, Untermarke von Plantronics), welches übrigens ebenfalls von Hama vertrieben wird (neben Jabra und anderen namhaften Herstellern). Die unverbindliche Preisempfehlung ist etwa doppelt so hoch wie der günstigste Onlinehandel, wo es für € 45.- angeboten wird. Die Verpackung (ich weiss, das ist nicht für jeden ein Qualitätskriterium), wirkt elektromarkttypisch, Plastik und Pappe, nicht gerade stilvoll kombiniert. An Zubehör befinden sich neben einem zweiten Satz Silikonstöpsel nur ein Ladekabel (USB). Somit ist man schon einmal auf einen stromversorgten USB Steckplatz angewiesen, wenn man erstens sein Headset aufladen will und zweitens kein USB Steckernetzteil sein eigen nennt. Da hätte ich angesichts des Preises ehrlich gesagt mehr erwartet.

Nach dem ersten Laden dann die Passprobe. Insgesamt wirkt das Headset sehr wie ein Plastikspielzeug, welches nicht unbedingt robust verbaut ist, auch wenn es optisch eigentlich sehr nett anzusehen ist. Zudem ist das Headset brutal schwer, dazu aber später noch genaueres. Hat man es angepasst und es sitzt, kann man es sogar als bequem bezeichnen (solange man kein Brillenträger ist). Die Bedienelemente sind gut erreichbar und die Knöpfe haben einen sehr guten Druckpunkt. Die koppelung mit dem handy erfolgt auch bei diesem Modell problemlos.

sportyhama2Die größte Überraschung war für mich jedoch die Klangqualität. Sie ist zwar nicht ganz so sauber wie beim Sennheiser MM 400, aber das ist auch nicht verwunderlich. An das Altec Lansing Back Beat 903 kommt sie entgegen tatsächlich ran. Nach dem ernüchternden ersten Eindruck also eine wirklich positive Überraschung. Die Bässe sind satt, die Höhen sind klar und auch bei hoher Lautstärke kommt es nicht zum berühmten übersteuern. Auch die Telefonie klappt einwandfrei, beide Gesprächsteilnehmer verstehen sich gut und es gibt keine Aussetzer. Auch nicht, wenn man mal ein paar Meter vom Handy entfernt ist.

Nun nocheinmal zum Gewicht. Wie gesagt, das “Sporty” ist schwer. Durch die Bauform ist es für Brillenträger ungeeignet, da es permanent auf die Enden der Bügel drückt, aber auch für Sportler (der Name “Sporty” erweckt ja schon den Eindruck, dass man es auch zum Sport machen nutzen kann) stelle ich es mir unangenehm vor. Bei jeder Bewegung spürt man das Gewicht, gehe ich jetzt davon aus, ich würde damit Joggen gehen, würde es mir bei jedem Schritt ins Genick schlagen. Spätestens nach drei Minuten wäre ich wieder zu Hause. Und das liegt nicht etwa an meiner Unsportlichkeit. Warum hier keine leichteren Materialien oder eine bessere Akkutechnologie (leichter) zum Einsatz kommen… Komisch. Was ich auch nicht verstehe ist, dass solche Geräte ja nicht von heute auf morgen geschnitzt werden. Da steckt Entwicklung und Tests dahinter und das ist keinem aufgefallen?

Die Akkulaufzeit ist ausreichend, um eine Handyladung durchzuhalten, aufladen kann man das Headset entweder mit dem mitgelieferten oder jedem beliebigen Mini USB Kabel. Ob es an einem Steckernetzteil mit USB Unterstützung schneller aufgeladen ist, kann ich nicht beurteilen, aber das aufladen am PC hat nicht übermässig lang gedauert, so dass auch dieser Punkt in Ordnung ist.

Fazit: Dass “Sporty” von Hama kann zwar in den Punkten Akkulaufzeit, Design (optisch) und Klangqualität mit anderen mithalten, aber das hohe Gewicht und die billig wirkende Aufmachung des ganzen Headsets, sowie der recht magere Lieferumfang überwiegen hier doch. Sportlern und Brillenträgern kann man es nicht empfehlen, wenn es jemand im Büro oder bei sonst einer ruhigen Tätigkeit braucht, kann man schonmal zugreifen.

Ein besserer Produktname wäre hier wohl “Couchy” oder “Lazy” gewesen.

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Review: BT Stereo Headset Hama "Sporty"

Last Updated on Wednesday, 2 December 2009 09:18 Written by MobilPresse Wednesday, 2 December 2009 09:18

sportyhama1Nachdem bereits das Sennheiser MM 400 und das Altec Lansing Back Beat 903/906 besprochen wurden, folgt nun das “Sporty” von Hama. Vielen ist Hama sicher vor allem durch die große Zubehörpalette in Elektromarktketten bekannt, von der Handysocke bis eben auch einem hochpreisigen BT Stereo Headset trägt alles den roten Schriftzug.

Das Headset macht keinen so hochwertigen Eindruck wie etwa das Back Beat 903 von Altec Lansing (zur Erinnerung, Untermarke von Plantronics), welches übrigens ebenfalls von Hama vertrieben wird (neben Jabra und anderen namhaften Herstellern). Die unverbindliche Preisempfehlung ist etwa doppelt so hoch wie der günstigste Onlinehandel, wo es für € 45.- angeboten wird. Die Verpackung (ich weiss, das ist nicht für jeden ein Qualitätskriterium), wirkt elektromarkttypisch, Plastik und Pappe, nicht gerade stilvoll kombiniert. An Zubehör befinden sich neben einem zweiten Satz Silikonstöpsel nur ein Ladekabel (USB). Somit ist man schon einmal auf einen stromversorgten USB Steckplatz angewiesen, wenn man erstens sein Headset aufladen will und zweitens kein USB Steckernetzteil sein eigen nennt. Da hätte ich angesichts des Preises ehrlich gesagt mehr erwartet.

Nach dem ersten Laden dann die Passprobe. Insgesamt wirkt das Headset sehr wie ein Plastikspielzeug, welches nicht unbedingt robust verbaut ist, auch wenn es optisch eigentlich sehr nett anzusehen ist. Zudem ist das Headset brutal schwer, dazu aber später noch genaueres. Hat man es angepasst und es sitzt, kann man es sogar als bequem bezeichnen (solange man kein Brillenträger ist). Die Bedienelemente sind gut erreichbar und die Knöpfe haben einen sehr guten Druckpunkt. Die koppelung mit dem handy erfolgt auch bei diesem Modell problemlos.

sportyhama2Die größte Überraschung war für mich jedoch die Klangqualität. Sie ist zwar nicht ganz so sauber wie beim Sennheiser MM 400, aber das ist auch nicht verwunderlich. An das Altec Lansing Back Beat 903 kommt sie entgegen tatsächlich ran. Nach dem ernüchternden ersten Eindruck also eine wirklich positive Überraschung. Die Bässe sind satt, die Höhen sind klar und auch bei hoher Lautstärke kommt es nicht zum berühmten übersteuern. Auch die Telefonie klappt einwandfrei, beide Gesprächsteilnehmer verstehen sich gut und es gibt keine Aussetzer. Auch nicht, wenn man mal ein paar Meter vom Handy entfernt ist.

Nun nocheinmal zum Gewicht. Wie gesagt, das “Sporty” ist schwer. Durch die Bauform ist es für Brillenträger ungeeignet, da es permanent auf die Enden der Bügel drückt, aber auch für Sportler (der Name “Sporty” erweckt ja schon den Eindruck, dass man es auch zum Sport machen nutzen kann) stelle ich es mir unangenehm vor. Bei jeder Bewegung spürt man das Gewicht, gehe ich jetzt davon aus, ich würde damit Joggen gehen, würde es mir bei jedem Schritt ins Genick schlagen. Spätestens nach drei Minuten wäre ich wieder zu Hause. Und das liegt nicht etwa an meiner Unsportlichkeit. Warum hier keine leichteren Materialien oder eine bessere Akkutechnologie (leichter) zum Einsatz kommen… Komisch. Was ich auch nicht verstehe ist, dass solche Geräte ja nicht von heute auf morgen geschnitzt werden. Da steckt Entwicklung und Tests dahinter und das ist keinem aufgefallen?

Die Akkulaufzeit ist ausreichend, um eine Handyladung durchzuhalten, aufladen kann man das Headset entweder mit dem mitgelieferten oder jedem beliebigen Mini USB Kabel. Ob es an einem Steckernetzteil mit USB Unterstützung schneller aufgeladen ist, kann ich nicht beurteilen, aber das aufladen am PC hat nicht übermässig lang gedauert, so dass auch dieser Punkt in Ordnung ist.

Fazit: Dass “Sporty” von Hama kann zwar in den Punkten Akkulaufzeit, Design (optisch) und Klangqualität mit anderen mithalten, aber das hohe Gewicht und die billig wirkende Aufmachung des ganzen Headsets, sowie der recht magere Lieferumfang überwiegen hier doch. Sportlern und Brillenträgern kann man es nicht empfehlen, wenn es jemand im Büro oder bei sonst einer ruhigen Tätigkeit braucht, kann man schonmal zugreifen.

Ein besserer Produktname wäre hier wohl “Couchy” oder “Lazy” gewesen.

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