iPhone 3GS mit tethered Jailbreak unterwegs neu starten
Last Updated on Wednesday, 10 March 2010 04:22 Written by MobilPresse Wednesday, 10 March 2010 04:13
Viele mit einem iPhone 3GS nutzen den tethered Jailbreak, der es zwingend nötig macht, das iPhone mit einem PC zu verbinden, wenn man es neu starten möchte. @Mribreakit hat nun ein Gadget entwickelt, das den Neustart auch ohne PC möglich macht. Etwas größer als eine 9V Block Batterie wird es an den Dock Connector angeschlossen, sobald nach dem Neustart das iTunes Logo auf dem Display erscheint. Nach kurzer Zeit bootet das iPhone dann und man kann das “iDongle” genannte Teil wieder entfernen. Noch ist das ganze in einer Prototyp Phase, sollte es aber genug Interessenten/Spenden geben, wird man das Ding wohl schon bald kaufen können. Praktisch ist es auf jeden Fall, gerade wenn man viel unterwegs ist und nicht immer einen PC in der Nähe hat. Als kleines Extra kann das Gerät auch jailbreaken und hacktivaten. Spenden, bzw. vorbestellen könnt Ihr auf MyBoyfriendIsaGeek.com.
iPad? Brauch ich nicht! Oder doch?
Last Updated on Thursday, 28 January 2010 09:22 Written by MobilPresse Thursday, 28 January 2010 09:22
27. Januar 2010, 19 Uhr: Mit der Apple Keynote beginnt das Event, auf das nicht nur Apple Fans gewartet haben. Apple will eine neue Produktgruppe einführen, eine Brückentier zwischen Smartphone und PC. Steve Jobs beeindruckendster Satz war wohl: “If there’s gonna be a third category, it has to be better at these tasks — otherwise it has no reason for being.” Und dann packte er es aus, das iPad. Und plötzlich kam mir mein iPhone so klein vor. Das iPad sieht aus wie ein Riesen-iPod-Touch, klar irgendwo muss der 25cm Screen ja untergebracht werden. Den Tech Freaks wurde bei der Präsentation sehr schnell klar, es ist nicht das Wundergerät, das sich viele gewünscht haben. Kein Multitasking, keine Flashunterstützung im Browser, keine Kamera. Doch was kann das Ding dann, dass es eine Existenzberechtigung hätte? Es ist eine Multimedia Maschine. Es spielt Filme in brillianter Qualität ab, das Email Programm sieht mehr als nur gut aus, es gibt eine Version von iWork dafür. Dadurch dass es auf dem iPhone OS basiert, stehen zum Marktstart bereits 140.000 Programme und Spiele zum Download bereit. Es gibt eine eBook Reader Funktion mit angeschlossenem Store (iBooks). Es ist dünn und es ist leicht.
Kann das iPad einen PC ersetzen? Nein. Soll es das? Nein. Das iPad ist nicht darauf ausgelegt, ein vollwertiger PC zu sein. Das was mit Netbooks versucht wurde, nämlich PCs in Handtaschenformat zu bringen, wurde hier bewusst nicht angestrebt. Das iPad ist ein Entertainment Device. Und wenn man es als solches betrachtet und versteht, versteht man auch, warum es erfolgreich sein wird. Im Gegensatz zu Netbooks wird das OS hier nicht durch schwache Hardware ausgebremst, sondern durch verbesserte Hardware beschleunigt. Kein ruckeln, keine Verzögerungen, it just works. Durch iBooks wird es gerade dem Amazon Kindle eine große Konkurrenz bieten. Apple wird mit eBooks das machen, was es auch mit MP3 gemacht hat. Den Markt gewaltig aufmischen.
Und wie auch beim iPhone wird es beim iPad so sein, dass die Apps das große Zugpferd sein werden. Die Demos von Gameloft und EA versprechen viel Gutes, und dabei hatten die Programmierer gerade einmal 2 Wochen Zeit, die Apps iPad gerecht umzuschreiben. Das alles für sich betrachtet ist durchaus beeindruckend. Ist es vielleicht doch das Wundergerät, das sich alle gewünscht haben? Nein. Es ist ein Gerät für den Massenmarkt. Und der massenmarkt wünscht sich keine technisch ausgereizten Produkte. Der Massenmarkt setzt auf einfache Handhabung. Und das hat Apple mal wieder hinbekommen. Leute mit einem iPhone oder iPod Touch (und das sind 75 Mio weltweit) können das Gerät out of the Box bedienen, wissen etwas damit anzufangen. Einsteigern wird es hingegen sehr einfach gemacht. Die intuitive Bedienung des OS ist selbst für Kinder geeignet.
Am meisten überraschte Apple letztendlich aber mit dem Preis. Was wurde nicht alles spekuliert im Vorfeld. Preise zwischen $800 und $1000 galten als relativ sicher. Doch weit gefehlt. Apple verkauft das iPad (ohne Vertrag oder sonstiges) für $499. Das ist Netbook Niveau. Für ein Apple Produkt eigentlich viel zu niedrig. Aber auch das zeigt, wie aggressiv Apple die neue Produktreihe in den Markt drängt. Kauf ich mir nun ein Netbook oder ein iPad, um mal gelegentlich zu surfen und eine Mail zu schreiben? Hmm, nehm ich doch das iPad, dann kann ich auch noch Filme schauen, eBooks lesen, Spiele spielen… eBooks sind die Zukunft, hol ich mir ein Amazon Kindle dafür? Hmm, warum kein iPad, da hab ich gleich noch eine Surfmaschine, ein Fotoalbum, eine Spielekonsole…und das für $10 mehr…
Das iPad hat ein unglaublich großes Potential, es wird die Softwarebranche noch mehr pushen, eBooks werden dadurch noch viel mehr an Popularität gewinnen und Mobile Entertainment wird einen neuen Stellenwert einnehmen. Und die Tech Freaks? Die dürfen weiter von einem Wundergerät träumen…
Was ist Eure Meinung zum iPad? Wart Ihr enttäuscht oder begeistert von dem was es kann? Werdet Ihr Euch eins holen? Wenn ja, zu welchen Zwecken?
Learn MoreLaybag – des Handys eigener Sitzsack
Last Updated on Friday, 15 January 2010 12:15 Written by MobilPresse Wednesday, 30 December 2009 12:00
Jeder kennt sie, die meisten lieben sie: Sitzsäcke sind wohl eines der bequemsten Möbel überhaupt. Und warum sollten nicht auch technische Geräte in den Genuss eines solchen Möbels kommen? Laybag Leipzig bietet genau das. Kleine Sitzsäcke für mobile Geräte. Perfekt für zu Hause, aber auch für unterwegs. Die 7x11x9 cm großen Laybags sind mit kleinen Pellets gefüllt und passen sich so optimal jeder Oberfläche an. Dies kann gerade unterwegs von großem Vorteil sein, wenn man zum Beispiel mal gerne einen Film auf seinem iPod Touch schaut. Kein lästiges in den Händen halten, kein falscher Blickwinkel. Dank der flexiblen Bags aus Microfaser (auch zur Reinigung des Gerätes geeignet), kann das Gerät so angepasst werden, dass man immer perfekt drauf schauen kann. Auch als Desktop-Stand eignen sie sich sehr gut, wobei man sagen muss, dass die direkte Auflagefläche (besteht nur aus 2 Stoffschichten) ruhig etwas dicker ausfallen könnte. So kann es beim schnellen reinschmeissen des Gerätes schonmal passieren, dass es den ein oder anderen Stoß des Untergrundes abbekommt. Alles in allem aber ein durchaus durchdachtes und stylisches Teil, das sich auch super als Mitbringsel eignet und eine nerdige Techeinrichtung bestimmt gekonnt auflockert.
Zu bekommen sind die Laybags in verschiedenen Unifarben oder auch mit Karomuster, somit ist für jeden Geschmack etwas passendes dabei. Wenn die Laybags beim Gebrauch unterwegs mal schmutzig werden: Kein Problem, laut Herstellerseite sind sie bei 40°C waschbar. Sie sind auch universell für viele Geräte einsetzbar, ein iPhone findet genauso gut Halt, wie ein fast dreimal so dickes Nokia N97. Die Laybags können über den Onlineshop für € 9,99 (inkl. Versand in Deutschland) bezogen werden.
Habt Ihr bereits Euren Handysitzsack? Wo nutzt Ihr ihn? Eher unterwegs oder doch zu Hause?
Learn More